22. Juni 2017

rituals - the ritual of hammam

Hi, servus, hellooo! Mir ist warm. Oh mein Gott. An Tagen wie diesen weiß man ja überhaupt nicht, was man machen soll und wie man das jetzt am besten meistert. Ist ätzend, aber man muss die Sommertage ja nutzen, oder? Oder? ODER? Nö. Wenn man nicht will, muss man das auch nicht. Den Stress rausnehmen (auch und gerade aus sowas, hey!), wie kann man das machen? Mir helfen dabei Beauty-Rituale. Sich selbst so ne Auszeit gönnen, bewusst, aber nicht auf Druck. Weil man halt Bock drauf hat und dann macht man das vollkommen ohne auf die Uhr zu gucken, lang, kurz, wie auch immer. Vor ein paar Tagen hab ich beschlossen, dass die Zeit gekommen ist, um mein neues The Ritual of Hammam Set auszutesten, voll Bock auf Gönnung und so. Anfang Juni hab ich bei Rituals bestellt (daher auch die Sonnenschutzprodukte) und aktuell bekommt ihr ab 45 Euro Einkaufswert das neue Set geschenkt. Ich hab eben auf Instagram mitbekommen, dass einige darauf steil gehen und klar, wenn man das geschenkt kriegt, dann will man das auch irgendwie, oder? Da dachte ich mir: mal wieder ne perfekte Gelegenheit um euch von meinen Eindrücken zu berichten, damit ihr noch zuschlagen könnt oder halt wisst, ob ihr es auch getrost lassen könnt und auf's nächste Special warten könnt. Viel Spaß!

In dem Set sind drei neue Produkte enthalten, ein Peeling Handschuh, die Black Soap und ein Sea Salt Hot Scrub. Wunderbar aufgemacht, wie immer, und ihr bekommt das Ganze noch mit Anwendungshinweisen geliefert (die ich schon weggeworfen hab, jap). Wofür ist das Ganze gut?
The Ritual of Hammam ist ein Reinigungsritual, darauf liegt hier also der Fokus. Bei den Produkten kann man meiner Meinung nach dann schon von einer Tiefenreinigung sprechen, gepaart mit Wellness natürlich.

Step 1: Feuchtigkeitsspendende Black Soap

Ey Leute, BLACK Soap. Wie geil ist das denn? All black everything und so. Die Seife soll die Haut gründlich reinigen und dabei Feuchtigkeit spenden. Sie ist als Vorbereitung auf ein Peeling gedacht. Einfach heiß duschen, die Seife auftragen und wieder abwaschen.

30 ml sind an sich ne schöne Probiergröße, wenn man sich das Zeug wie ich auf den ganzen Körper schmiert, reichts halt vielleicht grad mal für zwei Anwendungen.

Okay, wer jetzt so ne coole, tiefschwarze Seife erwartet hat - nicht so ganz. Tut aber auch null zur Sache. Die Seife lässt sich schön auftragen, ist aber nicht wirklich ergiebig und schäumt auch nicht krass auf. Sie riecht richtig stark nach Eukalyptus, lässt sich easy abwaschen und hinterlässt ein schönes Hautgefühl. Der Eukalyptus-Duft (übrigens nicht so krass pur, sondern ein bisschen abgeschwächt mit ner Parfüm-Note) suggeriert definitiv saubere Haut. Ob sich da jetzt langfristig das Hautbild verbessern lässt. kann ich natürlich nicht sagen.

Step 2 - Sea Salt Hot Scrub

Die Verpackung, ne??? Okay. Das Peeling basiert auf Meersalz, enthält Eukalyptus und Ingwer. Das Ganze soll ein prickelndes Hautgefühl bescheren und anschließend auch wärmen.
Zunächst: Verwendet Salzpeelings niemals auf geschädigter Haut und auf gar keinen Fall nach dem Rasieren. Manche sind da vielleicht unempfindlicher, aber ich kann auch davon nur abraten, das kann echt weh tun.

Das Peeling riecht schon ne Spur krasser nach Eukalyptus, das Ganze könnte man wohl schon inhalieren, das tun wir aber nicht. Es handelt sich dabei um ein eher stärkeres Peeling, es ist nicht total grob oder rau, aber auch kein Duschpeeling.

Schaut es euch an. Also in sowas könnt ich mich verlieben, ne. Wunderschön. Hach.
Weird-Mode off. Super Anwendung, man fühlt sich danach definitiv erfrischt, gereinigt, die Haut ist weich und duftet gut. Klar, der Pflegeeffekt kommt nicht an ein Öl-Peeling ran, aber er ist definitiv vorhanden und sehr angenehm. Gefällt mir! Irgendwie gewärmt hat da bei mir aber nichts, vielleicht wär das auch eher was für den Winter...


Step 3 - Peeling-Handschuh

Der Handschuh ist so optional, um den Peeling-Effekt zu unterstützen und durch ne Massage nochmal die Durchblutung anzuregen. Kann man natürlich mit jedem anderen Produkt auch benutzen. Ich hab schon einige solcher Produkte getestet und angeschaut und mir gefällt der Handschuh super! Er ist einfach total weich im Gegensatz zu vielen anderen handelsüblichen Sachen. Richtig angenehm!

Im Großen und Ganzen ist das Set ne schöne Sache, um abzuschalten und sich so ne kleine Runde Wellness zu gönnen. Geschenkt super, ob ich's kaufen würde? Den Handschuh definitiv, den Rest finde ich nicht unbedingt besser als die anderen Rituals-Produkte, aber definitiv gut! In Sachen Peeling, Duschen und Pflegen kann ich euch die Marke nur ans Herz legen, allerdings sind die Sachen allesamt stark parfümiert. Für mich super, für einige von euch vielleicht nicht optimal.

Damit bin ich wieder raus. Habt ein gutes Wochenende und bis dann.
Eure Maja

17. Juni 2017

meine bräunungsroutine

Hello ihr Lieben! Ich habe in den vergangenen Beiträgen ja immer mal wieder von meinen Sonnenschutz-, Bräunungs- und Pflegeprodukten erzählt. Dass die Produkte immer wieder auftauchen, lässt wohl schon den Schluss zu, dass mir eine gewisse Sommerbräune nicht ganz unwichtig ist. Da liegt es nahe, mal ganz gezielt darauf einzugehen. Schwirrte mir schon länger im Kopf rum und heute wollen wir uns dem Thema dann mal ausführlich widmen. (Grüße an Katharina! :D)

Bevor ich euch erkläre, wieso ich diesen Haufen an Produkten unbedingt brauche (klar!), quatschen wir erstmal über die Rahmenbedingungen. An der Stelle sei mal wieder gesagt: Wenn ihr braun werden wollt, versucht braun zu werden. Wenn nicht, dann nicht. Wenn ihr ins Solarium gehen wollt, geht ins Solarium. Wenn ihr euch im Keller verschanzen wollt, verschanzt euch im Keller. Ich kann nur meinen Lieblingsspruch wiederholen: "Jeder muss selbst wissen, was schlecht und was sehr schlecht für einen ist." Ich hab erst gestern einen Beitrag gelesen, in dem ein Mädel berichtet hat, dass sie wegen ihrer fehlenden Bräune dumm angemacht wurde (mies!). In den Kommentaren folgten dann Lästereien über stark gebräunte Leute, die vielleicht jetzt noch nicht, aber sicher irgendwann scheiße aussehen werden (genauso mies!). Ihr wisst, worauf ich hinaus will. Lassen wir das einfach. Was gut und was eher schlecht für Haut und Gesundheit ist - kann man nachlesen, muss jeder selbst beurteilen. Jut.

Aus meinen Beiträgen wisst ihr, dass ich ein heller Hauttyp bin. Eine von denen, die nach Foundations suchen muss, weil Kalkwand erst langsam ins Standardsortiment der Farben wandert. Als Teenager wollte ich immer braun sein, es hat aber nie wirklich geklappt. Was für mich ne leichte Bräune war, war für andere immer noch hautfarben. "Braun" wurde ich auch immer nur an den Armen, da wo die Sonne halt am meisten hin kam. Rot bin ich auch nicht unbedingt geworden, es hat sich halt einfach gar nichts getan. Diese gängigen Internet-Tipps hab ich natürlich probiert und kann dazu nur sagen: Nein. Den ultimativen Tipp hab ich tatsächlich erst letztes Jahr entdeckt, auf Empfehlung ner Freundin. Das Produkt dazu seht ihr auch gleich. Ich bin jetzt immer noch nicht mega braun, aber für mich ist es ein sichtbarer Unterschied, den ich super finde. 

Ich bin kein Mensch, der es absolut geil findet, in der Sonne zu brutzeln. Dieses einfach da liegen und entspannen liegt mir nicht. Ich bin allerdings jemand, der im Winter total einfriert, weswegen ich im Frühjahr einfach jede Sekunde Sonne mitnehmen muss. Da kombinier ich das einfach und fange schon mit dem Bräunen an, benutze meine Produkte und taste mich halt langsam ran. Ins Solarium geh ich nicht (mal ausprobiert, aber da ist mir der schädliche Aspekt dann doch zu krass) und mit Selbstbräuner bin ich eigentlich auch durch. Empfehlen kann ich den Academie Bronz'Express Selbstbräuner, ansonsten hat mich nichts überzeugt und das ist alles auch einfach nicht mein Fall.
Jetzt kommen wir dann mal zu meiner Routine, was für mich funktioniert und welche Tipps ich euch geben kann. 
Haarschutz & Peeling - optional

Ganz oft liest man ja, dass ein Peeling ne gute Vorbereitung auf ein Sonnenbad ist. Für mich gehören Peelings sowieso zum Alltag, mindestens einmal pro Woche, derzeit ne eigene Mischung. Das Rituals Peeling steht jetzt stellvertretend dafür. Für mich unverzichtbar, andere fahren super ohne und denken auch, dass es der Bräune eher schadet, wenn man's regelmäßig macht. Schaut einfach mal, wie eure Haut reagiert. Manche brauchen das halt nicht, mir hilft es enorm bei der Pflege und der Bekämpfung von Unreinheiten und eingewachsenen Haaren.

Immer mehr in Mode kommt jetzt auch Sonnenschutz für die Haare. What? Yep. Braucht man meiner Meinung nach nicht, ist aber schon ne schöne Sache. Ich hab mir das Invisible Oil eher als richtigen Hitzeschutz gekauft, benutze das Spray aber mittlerweile nur noch, bevor ich in die Sonne gehe. Gefällt mir und ich konnte bisher immerhin keinen negativen Effekt feststellen.

Sonnenschutz & Bräunung

Da ist er - der heilige Gral. Zum Braunwerden setze ich absolut auf die Produkte von Australian Gold. Dieses Jahr habe ich bisher das Exotic Oil Spray benutzt, dabei handelt es sich einfach um ein Bräunungsöl OHNE Sonnenschutz. Ich hab früher selber mit Öl experimentiert und war nicht erfolgreich, die Öle von Australian Gold haben mich dann total umgehaun. Damit wird man halt einfach braun, so einfach ist das. Das große Aber an der Sache ist der fehlende Sonnenschutz. Da gibt's jetzt verschiedene Varianten, wie man vorgehen kann. Im Gesicht und auf meinen Tattoos verwende ich immer Sonnenschutz, da gibt's absolut nichts zu überlegen. Da schichte ich immer, immer, immer. An den anderen Stellen mache ich das mehr nach Gefühl. In der Anfangsphase benutze ich meist nur das Öl, wenn dann der richtige Sommer kommt, kommt der Sonnenschutz dazu.

Die Öle von Australian Gold sind wirklich sehr ölig und hinterlassen einen starken Film. Da müsst ihr mit den Klamotten und auch mit Papier aufpassen, gibt Flecken. Es riecht auch recht stark, was ich aber als angenehm empfinde. Bis es weggezogen ist, dauert's ewig. Es wird auch wirklich sehr warm auf der Haut.

Es gibt dann natürlich auch noch einige Sonnenschutzprodukte, die auch die Bräune fördern sollen. Ich persönlich mag da die Marke Piz Buin sehr, die auch recht milde Produkte liefert. Das Tan & Protect Spray mit SPF 30 hab ich mir damals in London gekauft, jetzt mit SPF 15 auch im dm entdeckt. Ist auch recht ölig und ein bisschen unangenehm im Gesicht, aber ansonsten recht nett. Bin auch der Meinung, dass es beim Bräunen helfen kann, habe es aber dahingehend noch nicht ausgiebig alleine getestet. Kommt noch!

Zwischendurch sprüh ich mir manchmal Wasser auf die Haut (im Lush-Pump-Dingens). Ich hab keine Ahnung, ob das irgendwas bringt, aber Wasser soll beim Bräunen ja helfen und da ich vielleicht einmal im Jahr ins Schwimmbad gehe, ist das meine Alternative. Kühlt gut ab, aber ich hab dann auch immer Angst, dass der Sonnenschutz nicht mehr wirkt. Lange Rede, kein Sinn, ist einfach aufm Foto gelandet.

After-Sun

Super wichtig finde ich die Pflege nach dem Sonnenbaden! Das After-Sun-Duschgel von Balea ist ganz nett, aber meiner Meinung nach kein Must-Have. Das Zeug auf keinen Fall nach dem Rasieren benutzen - brennt! Um das ganze Öl-Gedöns abzuwaschen tut's auch normales Duschgel, beruhigende und/oder pflegende Inhaltsstoffe wären natürlich toll. Die richtige Pflege kommt erst nach dem Duschen. Bisher habe ich immer das Nourishing Dry Oil Aftersun aus nem Superdrug Store benutzt, was meine Standards an Aftersun-Produkte sehr hoch gesetzt hat. Richtig tolles Produkt, das mich komplett überzeugt hat, aber in Deutschland scheinbar nicht zu bekommen ist. Wenn ich mich so in den Drogerien umschaue, halte ich von den deutschen After-Sun-Produkten nicht viel, die Inhaltsstoffe haben mich bisher null überzeugt, um ein spezielles Produkt zu kaufen. Da tut's dann auch ne "normale" Bodylotion.

Ganz neu probiere ich mich jetzt durch die Sonnenprodukte von Rituals aus der Karma-Serie. Ein Sonnenöl, das schützen und bräunen soll und das dazugehörige After-Sun. Ich kann euch bisher schon sagen, dass ich sehr angetan bin! Das Sonnenöl ist total geschmeidig und viel weniger ölig als die anderen Produkte. Ob es was an der Bräune tut, muss ich erst noch was beobachten. Einziger Minuspunkt: Ist echt nichts fürs Gesicht, wenn ihr da empfindlich seid. Die After-Sun-Lotion finde ich bisher auch echt genial, die Haut wird so extrem weich, krasser Shit.

So, was ist jetzt das Ende der Geschichte? Wenn ihr braun werden wollt, kann ich euch nur ans Herz legen, mal bei Australian Gold zu gucken. Passt nur auf, ob die Produkte Selbstbräuner enthalten und ob ein Sonnenschutz enthalten ist. Hawaiian Tropic wäre auch noch ne bekannte Marke mit solchen Produkten, habe ich selbst aber noch nicht getestet. Bei After-Sun-Produkten wäre ich sehr skeptisch, manchmal sind ganz normale Sachen auch vollkommen ausreichend oder sogar besser. Tja, dann bleibt mir nichts anderes mehr als uns nen guten Sommer zu wünschen.
Macht es gut!
Eure Maja

10. Juni 2017

skin diary #4 | aktuelle minimalistische gesichtspflege routine

Hiiiiii. Alles schick bei euch? Wie geht's eurer Haut so? Man mag es kaum glauben, es ist Juni und die Alte (ich) redet immer noch über Hautpflege. Das Thema lässt mich nicht los, aber es gibt ja auch einfach so viele Ansätze, Produkte, Versprechen, bla. In den letzten Tagen habe ich wieder besonders viel gelesen zum Thema, einige Shops durchstöbert und wollte so heute mal die Gelegenheit nutzen, um euch von meiner aktuellen Routine zu berichten, von Sachen, die ich interessant finde und wie ich das alles so handhabe. Denn mal ganz im Ernst, wer checkt eigentlich diesen ganzen Input? Und wieso kann's immer nur einen richtigen Weg geben?

Ich hab euch ja schon erzählt, dass das mit den reizarmen Produkten mehr so semi-gut geklappt hat und ich hab mich echt schlecht dabei gefühlt. Nicht bei der Benutzung, sondern beim nicht-so-geil-finden. Weil alle davon schwärmen und man, das muss doch gut für die Haut sein? Ich konnte einiges mitnehmen und achte wirklich darauf, dass gewisse Inhaltsstoffe nicht in meinen Produkten drin sind (besonders die Themen Alkohol und Mineralöle liegen mir am Herzen), aber sonst lief das echt nicht überzeugend. Gutes mitgenommen, aber so ne komplett reizarme Routine wird nichts für mich. Bei Mona habe ich dazu auch einen interessanten Beitrag gelesen, mir geht es ungefähr genauso - gutes Prinzip, aber das sichtbare Ergebnis fehlt. Ein bisschen das Gegenteil findet ihr bei Katharina, die euch milde Produkte vorstellt und dabei das Hautgefühl in den Vordergrund stellt. Damit will ich schon mal sagen: Es gibt nicht DIE Lösung. Jeder ist anders, jede Haut ist anders, jeder will etwas anderes. Und solang man nicht irgendjemand anderem damit schadet, kann das nicht verkehrt sein. Die Einseitigkeit, die man oft findet, nervt mich so krass, das Verteufeln von diesem und jenem, wie kann man sich nur so schlechte Produkte ins Gesicht klatschen, blabla. Zelebriert eure Bodypositivity, aber lästert über Leute, die ins Solarium gehen wollen.

In dem ganzen Sumpf aus Empfehlungen solltet ihr meiner Meinung nach wirklich kritisch hinterfragen, was eigentlich genau passieren soll und wie man das Ziel erreichen kann. Als ich dieses Jahr wieder mal Unmengen an Tagescremes angesammelt hatte und einfach nur durch war, kam der erhellende Moment, als eine Freundin gefragt hat, was ich eigentlich damit will. Mir war ja schon vorher klar, dass so eine Routine bestehend aus 10 Pflegeprodukten nichts für mich ist, aber dann war ich echt so weit, dass ich einfach minimieren wollte. Mir geht es darum, meine Haut nicht unnötig zu strapazieren (Stichwort Rötungen) und sie so zu pflegen, dass sich die Unterlagerungen und Unreinheiten minimieren. Anti-Aging interessiert mich noch nicht sonderlich und ich möchte die Haut auf gar keinen Fall zukleistern oder überpflegen. Weniger ist mehr ist sozusagen meine Routine geworden und, dear folks, es ist bisher echt besser als alles andere davor.

Anfangs muss ich dazu sagen: die Rahmenbedingungen für meine Haut sind eher schlecht. Stress gehört für mich einfach zur Lebensbasis, meine Grundnahrungsmittel sind Koffein und Nikotin und ich steh nicht so krass auf Salat. Die Haut soll ja ein Spiegel der Seele sein und Leute, dafür sieht die echt geil aus. Insofern bin ich schon ziemlich zufrieden, auch wenn ich immer noch ne Hügellandschaft hab. Die kleinen Hügelchen öffnen sich aber langsam immer besser, mein Hautton wirkt ausgeglichener und meine Rötungen sind schwächer geworden.

Tja, meine Pflegeroutine sieht wohl echt mickrig aus. Rosenwasser als Gesichtswasser zweimal täglich, den Balea Aqua Augen Roll-On auf die Augenringe und ab und zu das ölfreie Serum von Balea auf's gesamte Gesicht. Momentan benutze ich echt selten ne Tagescreme, auch weil ich nur noch selten Foundation trage (sie ist komplett verrückt geworden). Das bekannte Lavera Serum teste ich momentan auf meinen trockenen Stellchen, aber das ist definitiv noch kein Produkt, das zur Routine zählt. Bin einfach Naturkosmetik auch noch skeptisch gegenüber und werde da noch gucken müssen. Bei mir läuft die Pflege aktuell einfach zum Großteil über Masken, da ich mir das mit neuen Produkten echt in Ruhe überlegen will.

Meine Abschmink-Routine hat sich mal komplett geändert! Ich bin weg vom Öl und benutze jetzt tatsächlich einfach ein Mikrofasertuch. Tja. Angekündigt, probiert und ich bleib dabei! Das Augen-Make-Up kommt mit den bebe young care Tüchern runter (never change a running system, man. Immer geliebt). Aktuell hab ich mir mal die neuen Abschminktücher von Neutrogena geholt, die tun mir aber nicht so gut.

Willkommen in meiner Küche! Ach ne, ist doch das Bad. Meine Masken und Peelings mache ich fast nur noch selbst. Ich denke, ein separater Post zum Peelen muss noch kommen, weil ich dazu einfach noch krass viel zu sagen hab. Auch hier gibt's so viele Meinungen, nur chemisch peelen, gar nicht peelen, ich trau mich ja gar nicht zu sagen, wie oft ich mechanisch peele. Es gibt einfach keine Patentlösung, do what you want. Dampfbad, Peeling, evtl. noch ne Maske, Beautyprogramm ausm Küchenschrank. Läuft! Zur Pflege benutze ich hier Olivenöl, Arganöl, Honig und auch Milchprodukte. (Ich würd mir Quark jeden Tag aufs Gesicht schmieren, wenns funktionieren würde.) Bei Interesse erzähle ich euch gerne mehr.

Aktuell überlege ich ziemlich intensiv, ob ich mir nicht Produkte von Paulas Choice holen soll. Ich hab die Marke schon mal getestet und fand sie schrecklich, die Preise sind ebenso abschreckend, aber der Hype, ne? Zudem fand ich den Beitrag zur Clear-Reihe auf reviews.com echt spannend. Das ist übrigens auch eine Seite, die mal nachvollziehbar berichtet und die Kriterien offen erläutert - so, so gut! Selbst wenn man mit den Produkten jetzt nichts anfangen kann, kann man aus dem Bericht einige Infos mitnehmen und für sich selbst nutzen! Und wenn nicht, dann lest halt die Tinder-Review.  Die Calm-Reihe von PC finde ich auch recht spannend, aber same problem. Ansonsten spricht mich die Marke The Ordinary momentan auch sehr an, aber da muss ich mich definitiv noch mehr einlesen. (The Abnormal Beauty Company, ne.. Ich bin schon in den Namen verliebt.) Wenn ihr Erfahrungen habt, bitte gerne in die Kommentare damit!

Vielleicht hat euch der Beitrag etwas geholfen, etwas Druck rausgenommen? Würde mich freuen. Wenn euch etwas interessiert, sagt mir gerne Bescheid. Tipps, Tricks und Erfahrungen? Immer gerne her damit!
Alles Liebe
Eure Maja

7. Juni 2017

pinsel - gut und günstig? | nur besten review

Hello! Ich habe euch ja bereits in meinem Water Decals Erfahrungsbericht erzählt, dass ich mir verschiedene Produkte aus dem Nur Besten Shop aussuchen durfte und heute wollen wir uns mal der zweiten Produktsparte widmen! Es geht um... Pinsel! Die Basis für jedes gute Make-Up, hm? Der Fantasie sind ja keine Grenzen gesetzt, was man so als Tool benutzen kann (ja, ich denke, was ihr denkt), ebenso geht die Preisspanne bei Pinseln auch von geschenkt bis zu Gucci. Ich persönlich habe da schon eine Schmerzgrenze - man hört ja zum Beispiel von den MAC Pinseln meist nur Gutes, aber haha, bin ich Krösus oder was?

Muss Qualität teuer sein? Jein. Es gibt einige sehr günstige Pinsel von essence oder ebelin, die ihren Job wunderbar erfüllen. Das Manko an der Sache ist, dass ihre Haltbarkeit nicht so überzeugend ist, irgendwann bricht vielleicht mal was, die Farbe löst sich eher, das Holz splittert, der Pinsel geht aus der Form. Beim kleinen Preis tut der Ersatzkauf dann aber natürlich auch nicht (so) weh. Absolut begeistert bin ich von den Pinseln von Zoeva, die ich im mittleren Preissegment einordnen würde. Man kann da immer wieder so Schnapper landen im Set, auch bei besonderen Editionen. Sehen recht hübsch aus, sind qualitativ einwandfrei und auch nach langem Gebrauch lassen sich nur geringfügige Abnutzungsspuren erkennen.

Beim letzten Durchforsten des Nur Besten Shops bin ich dann auf ein 12-teiliges Pinselset für knappe 12 Euro gestoßen und wusste, jep, das muss ausgecheckt werden. Können die Pinsel was? Halten sie mit der Konkurrenz mit? Lohnt sich das Schnäppchen?

Zunächst muss man ja mal sagen, dass die Pinsel echt hübsch sind. Man hat die Wahl zwischen Schwarz, Rosé und Mintgrün. Klar, dass ich mir so als Farbklecks im damals noch tristen Grau die mintgrüne Variante geholt habe. Außerdem hatte ich solche noch nicht. Es handelt sich bei den 12 Pinseln um Pinsel fürs Augen-Make-Up, ich seh da aber nicht nur Lidschatten, sondern auch Varianten für Highlighter und Concealer. Die Pinsel sind aus Nylon, eher fest gebunden und bieten einigen Widerstand. Am Anfang haben sich bei mir ein paar Härchen gelöst, aber bisher ist sonst nichts Weltbewegendes passiert, wo ich gesagt hätte, ja, echt billig.

Ich habe euch hier mal die ähnlichsten Versionen von Nur Besten und Zoeva aufgereiht. So richtige Dupes sind nicht dabei, die Pinsel weisen trotz anfänglicher äußerlicher Ähnlichkeit ein paar Unterschiede auf. Die mintgrünen Pinsel sind im Vergleich größer und daher nicht ganz so präzise. Der Auftrag von Lidschatten auf dem ganzen Lid, Puder zum Setten und Highlighter unter der Braue funktioniert (trotzdem) einwandfrei und ich habe die Pinsel in den letzten Wochen täglich benutzt. Für aufwendige AMUs mit drölfzig Tönen und Schattierungen und blenden, blenden, blenden benutze ich lieber meine bekannten Pinsel, da mir da eben die Präzession und der für mich richtige (in dem Fall etwas leichtere) Widerstand fehlen. Schätze aber, dass es sich dabei immer auch um persönliche Vorlieben handelt.

Sechs Pinsel aus dem Set sind für mich Alltagsbegleiter, die restlichen sechs habe ich bisher kaum benutzt oder ich verstehe sie nicht. (Profi, wisst ihr doch.) Bei so nem Set sind ja oft Varianten enthalten, die halt drin sind, die man aber nicht unbedingt braucht. Finde ich in dem Fall absolut nicht schlimm, da irgendwann die Zeit kommt und wenn nicht, dann ist da bei dem Preis auch nichts kaputt. Insgesamt finde ich die Pinsel für das Preis-Leistungs-Verhältnis empfehlenswert. Eine ausgewogenere Mischung mit Gesichtspinseln wäre natürlich noch schöner, aber man kann nicht alles haben, ne? Besonders für Leute, die noch nicht so eingedeckt sind oder die sich erstmal rantasten wollen, finde ich das Set echt gut, da man lernen kann, mit welcher Form man gut zurecht kommt und ne solide Basis zum kleinen Preis hat.

Ich denke, es wird immer deutlicher, dass günstige Produkte wirklich nicht schlechter sein müssen als etwas hochpreisigere. Klar, es gibt auch Bereiche, in denen ich Beträge für Produkte zahle, die andere mit dem Kopf schütteln lassen, aber das muss echt nicht immer der Fall sein! Unvoreingenommen sein hilft. :)

Wünsch euch alles Liebe.
Eure Maja

*PR-Sample

5. Juni 2017

halbzeit - was ist aus den zielen geworden? #laberei

Hi ihr Lieben. Ich hab's ja schon auf Instagram angekündigt (Standardspruch, los, folgt mir da! Nein, im Ernst, da red ich öfters über Kosmetik als hier momentan.) - es gibt so viele Gedanken, die ich mit euch teilen will. Sehr, sehr viel, was wirklich diese Beautyschiene hier betrifft, Social Media (ich hasse Social Media. Folgt mir trotzdem auf Instagram :))), Produkte, Versprechen, Marketing, boah. Kommt Zeit, kommt die Ordnung rein und vielleicht die Beträge dazu. Heute aber gibt's was Spontanes, uh! Ich hab nach nem halben Jahr mal wieder meine Daten hier aktualisiert (weil ich Profi bin, Mensch!) und bin dabei über einen Jahresanfangsbeitrag gestolpert. Ziele für 2017. Ich weiß ja grad echt nicht, ob ich lachen oder weinen soll deswegen. Also wenn ihr Bock habt, zu hören, was aus den Zielen geworden ist, wie das letzte halbe Jahr wie ein Güterzug an mir vorbeigerauscht ist oder euch einfach nur an mir belustigen wollt - lest weiter.